Präventionsprogramm Jugend und Gewalt

Der Bundesrat hat 2009 in seinem Grundlagenbericht eine Analyse über die Ursachen von Gewaltdelikten bei Jugendlichen vorgenommen und in der Folge gemeinsam mit den Kantonen, Städten und Gemeinden das Präventionsprogramm Jugend und Gewalt lanciert.

 

Bundesratsbericht «Jugend und Gewalt» (2015)

 

Faktenblatt «Datenaustauch bei Akteuren im Bereich Jugend und Gewalt»

 

Faktenblatt «Das Programm Jugend und Gewalt in Kürze»

 

Faktenblatt «Prävention von Jugendgewalt: Begriffsdefinitionen»

 

Bericht des Bundesrates «Jugend und Gewalt» (2009)

 

Expertenbericht «Prävention von Jugendgewalt» (Eisner et al, 2009)

 
 
 

Jeder Fall von jugendlichem Gewaltverhalten kann folgenschwere Auswirkungen haben

Gewaltdelikte von Jugendlichen stehen immer wieder im Zentrum der öffentlichen Debatten. Es stellen sich bei Jugend und Gewalt sowohl Fragen nach Ausmass, Entwicklung und den Ursachen – als auch, welche Massnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung des Problems erfolgversprechend sind.

 

Obwohl Fachleute sich über das genaue Ausmass und die Entwicklung von jugendlichem Gewaltverhalten in der Schweiz uneinig sind, steht fest, dass Gewaltdelikte nur einer geringen Minderheit von Jugendlichen zuzuschreiben sind. Allerdings haben sie folgenschwere Auswirkungen auf die Opfer, die gesamte Gesellschaft wie auch auf die Täter.

 
 
 

Viele Ursachen – Prävention auf mehreren Ebenen

Gewalt ist nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen. Sie ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels von zahlreichen Einflussfaktoren auf verschiedenen Ebenen. Deshalb muss auch die Gewaltprävention auf unterschiedlichen Ebenen und in den drei zentralen Präventionsfeldern ansetzen: bei der Familie und frühen Kindheit, der Schule und Berufsbildung sowie dem Sozialraum, also bei der Nachbarschaft und dem öffentlichen Raum.