Übersicht der Gremien

Die Programmgremien und ihre Aufgaben

 
 
 

Netzwerk der kantonalen und kommunalen Ansprechstellen

 
 
 

Tripartite Steuergruppe

 
 
 
 
 
 

Expertengruppe Prävention, Intervention, Repression

 
 
 

Die Gremien des Programms

Im Zentrum des Programms steht das Netzwerk der kantonalen und kommunalen Ansprechstellen für Gewaltprävention mit einer Vertretung pro Kanton sowie interessierten Vertretern von Städten und Gemeinden. Sie gewährleisten den gegenseitigen Informationsaustausch zwischen dem Programm und den Akteuren vor Ort und informieren über die Anliegen und Herausforderungen in ihrem Tätigkeitsfeld. Idealerweise und mit der nötigen politischen Unterstützung können sie eine Koordinationsrolle wahrnehmen für die verschiedenen betroffenen Stellen in ihrem Kanton, ihrer Gemeinde oder Stadt. Mit dem Netzwerk wird sichergestellt, dass das Programm gemäss den Bedürfnissen in der Praxis ausgestaltet wird.

 

Auf der strategischen Ebene ist die Steuergruppe das zentrale Entscheidungsgremium des Programms. Sie vertritt die 3 Staatsebenen mit einer gleichberechtigten Vertretung: 6 Vertreterinnen und Vertreter des Bundes, 6 aus ausgewählten Kantonen sowie 6 der Städte und Gemeinden. Die Steuergruppe mit insgesamt 18 Mitgliedern tagt 2- bis 3-mal pro Jahr, um über die weitere Ausrichtung des Programms zu entscheiden und Beschlüsse zu fassen. Dazu gehören unter anderem die Auswahl von Modell- und Evaluationsprojekten oder die Wahl von Mitgliedern für die Expertengruppen.

 

Fachliche Unterstützung erhalten die Programmverantwortlichen durch die Mitglieder der Expertengruppe «Good Practice». Diese Gruppe hat die Aufgabe, Empfehlungen für eine wirksame Gewaltprävention aus den Forschungsberichten, den Projektevaluationen und den Modellprojekten abzuleiten. Die so gewonnenen Kenntnisse sollen der Praxis zur Verfügung gestellt werden und einen Beitrag leisten, das Wissen in der Gewaltprävention zu erweitern.

 

Eine zweite Expertengruppe befasst sich mit dem Zusammenwirken von Prävention, Intervention und Repression. In der Praxis stellt die Abgrenzung dieser drei Bereiche eine grosse Herausforderung dar. Insbesondere auf Ebene der Behördenzusammenarbeit (Schul-, Straf-, Migrations- und Vormundschaftsbehörden) und der Verfahrenskoordination (Strafverfahren, Strafvollzug und ausländerrechtliche Verfahren) besteht ein grosses Verbesserungspotential.