Programmlinie: Voneinander lernen

Der Wissens- und Erfahrungsstand bezüglich Massnahmen der Gewaltprävention ist je nach Kanton, Stadt oder Gemeinde unterschiedlich. Einige haben über Jahre bereits Erfahrungen gesammelt und sich mit der Zeit ein Wissen zu wirksamen Massnahmen angeeignet. Andere hingegen kommen erstmals mit der Problematik in Berührung. Diesen unterschiedlichen Wissens- und Erfahrungsstand will das Programm überwinden und positiv nutzen, indem von den Erfahrungen anderer profitiert, also voneinander gelernt wird. Dies soll mit Hilfe von verschiedenen Teilprojekten möglich gemacht werden.

 

 
 
 
 
 
 

Bestehendes erfassen und bündeln

Für den Aufbau einer Wissensbasis wird eine Bestandesaufnahme über die in der Schweiz existierenden Strategien, Strukturen und Massnahmen der Gewaltprävention erarbeitet. Auf dieser Basis werden in einemweiteren Forschungsmandat Fachpersonen zu den Erfolgen von Präventionsmassnahmen befragt. Ergänzend wird internationales Wissen zusammengetragen und gebündelt.

 
 
 

Laufende Projekte evaluieren und Neues exemplarisch erproben

Neben den Forschungsaufträgen bieten bereits laufende oder geplante Projekte ein grosses Erkenntnispotential, das genutzt werden soll. Zum einen werden bereits laufende Projekte auf ihre Wirkung hin untersucht. Zum anderen werden Modellprojekte finanziell unterstützt, die in beispielhafter Weise neue Strategien, Praktiken oder Methoden erproben.

 
 
 

Leitlinien und Empfehlungen

Mit Hilfe der Expertengruppe Good Practice werden aus den gewonnenen Erkenntnissen der Forschungsaufträge, Evaluationen und Modellprojekte Empfehlungen und Leitlinien für eine erfolgreiche Gewaltprävention veröffentlicht.