Dokumentation

Konferenzbericht der 2. nationalen Konferenz Jugend und Gewalt

 

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2. Nationale Konferenz Jugend und Gewalt in Genf

14. und 15. November 2013

14. und 15. November 2013

 
 
 

Wege zu einer wirksamen Prävention von Jugendgewalt

Die gemeinsam vom Bundesamt für Sozialversicherungen, vom Kanton und von der Stadt Genf organisierte 2. Konferenz Jugend und Gewalt hat einen Überblick über den Stand der Forschung auf internationaler Ebene geboten und den Fokus auf die Kriterien für eine wirksame Prävention in den Bereichen Familie, Schule und Sozialraum gelegt. An verschiedenen Workshops konnten die Teilnehmenden über aktuelle Themen und Herausforderungen diskutieren. Beispiele aus der lokalen und internationalen Praxis ergänzten den theoretischen Teil. An der abschliessenden Podiumsdiskussion nahmen Forschende, Politiker/innen und Fachleute teil und erörterten ihre Visionen für eine wirksame Prävention.

 

Programm (PDF) 

 
 
 
 
 
 

Programm Donnerstag 14. November 2013

 
 
ab 12.30  

Empfang

13.30

Begrüssung


  • Jürg Brechbühl, Direktor Bundesamt für Sozialversicherungen
  • Esther Alder, vice-présidente du Conseil administratif de la Ville de Genève 
  • Charles Beer, président du Conseil d'Etat de la République et canton de Genève

 

14.00

Was ist Good Practice in der Gewaltprävention?

Was können wir von der aktuellen Forschung über Erfolg und Wirksamkeit von Präventionsmassnahmen lernen? Welche Faktoren sind erfolgsfördernd? Inwiefern entsprechen die in der Schweiz umgesetzten Projekte heute diesen Kriterien?

  • Prof. Manuel Eisner, Institute of Criminology, University of Cambridge (UK)

 

15.00

Sicht der Jugendlichen

Präsentation und Auszüge des Films "Révélations" erstellt im Rahmen der Präventionskampagne "Moi & les autres" der Stadt Lausanne

 

15.30

Kaffeepause

16.15

Workshops Serie A

 
 
 
17.45

Pause und Ortswechsel

18.15

Öffentliche Konferenz Uni Dufour

Sozialer Zusammenhalt: erfolgsversprechender Ansatz oder Illusion?

Kann eine Politik zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der Toleranz gegenüber anderen eine Antwort auf das schwindende Sicherheitsgefühl in der Gesellschaft sein? Wie können wir harmonisch und ohne Ausgrenzung zusammenleben?


  • Dr. Sebastian Roché, Institut d’Etudes Politiques, Université de Grenoble

 

ab 20.00     

Abendprogramm

Abendessen und musikalische Unterhaltung: Fanfareduloup Orchestra und L'OCO-Motion

 
 
 
 

Programm Freitag 15. November 2013

 
 
ab 8.00    

Empfang

9.00

Workshops Serie B

 

10.30

Kaffeepause

 

11.00

Workshops Serie C

 

12.30

Stehlunch

 

14.00

Jugendgerichtsbarkeit: was sind die Herausforderungen für die Gesellschaft?

Hat die Jugendgerichtsbarkeit wirklich ein erzieherisches Ziel? Was sind die Konsequenzen der strengeren Gesetzgebung in Frankreich?

  • Pierre Joxe, Avocat au barreau de Paris, ancien ministre notamment à l'Intérieur et à la Défense, ex-premier Président de la Cour des comptes et ex-membre du Conseil constitutionnel (F)

 

14.30

Mit "wissenschaftlicher Evidenz" gegen Gewalt an Schulen?

Die wissenschaftliche Forschung zur Gewaltprävention an Schulen hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und ein umfangreiches Wissen über funktionierende und nicht funktionierende Ansätze aufgebaut. Dieses Wissen auf öffentliche Massnahmen zu übertragen ist nicht immer einfach, und die konkrete Umsetzung von bewährten Lösungen hängt sehr vom Kontext ab.

  • Prof. Eric Debarbieux, Université de Paris-Est Créteil, Délégué ministériel chargé de la prévention et de la lutte contre les violences à l’école (F)
  • Prof. Catherine Blaya, Université de Nice Sophia Antipolis, Directrice de l’Observatoire International de la Violence Scolaire (F)

 

15.30

Auf dem Weg zu einer wirksameren Prävention von Jugendgewalt?

Wie lässt sich die Wirksamkeit von Präventionsmassnahmen gewährleisten? Welche Rolle spielen dabei die einzelnen Akteure aus der Forschung und der Politik sowie die Fachleute aus der Praxis? Welche Voraussetzungen müssen für eine erfolgreiche Prävention gegeben sein?

Podiumsdiskussion mit Pierre Joxe, Eric Debarbieux und:

  • Pierre Maudet, conseiller d’Etat de la République et canton de Genève, Département de la sécurité
  • Mireille Stauffer, Jugenddelegierte, Offene Jugendarbeit Winterthur
  • Simon Sommer, Head of Research, Jacobs Foundation

 

16.30Ende der Veranstaltung