Programm Jugend und Gewalt

Bund, Kantone, Städte und Gemeinden setzten in den Jahren 2011 bis 2015 gemeinsam das Präventionsprogramm Jugend und Gewalt um. Es zielte darauf, die Wirksamkeit von Massnahmen zur Gewaltprävention zu verbessern und nachhaltige Strukturen für die Zusammenarbeit und den Austausch zu schaffen. Der Bund stellte für das fünfjährige Programm insgesamt 5.65 Mio. Franken zur Verfügung. Die Finanzierung der vor Ort umgesetzten Massnahmen liegt hauptsächlich bei den Kantonen und Gemeinden. Diese leisteten Beiträge zur Durchführung von nationalen Anlässen und gewährleisteten die Entsendung von Vertretungs- und Fachpersonen in die verschiedenen Programmgremien.

 
 
 
 
 
 

Was bezweckt das Programm?

Mit dem Programm Jugend und Gewalt wurde eine Grundlage für eine nachhaltige und wirkungsvolle Gewaltprävention in der Schweiz geschaffen. Die auf regionaler und kommunaler Ebene zuständigen Akteure wurden bei der Entwicklung und Umsetzung von erfolgversprechenden Strategien und Massnahmen der Gewaltprävention unterstützt. Mit Hilfe dieser Massnahmen soll langfristig das Gewaltverhalten von Jugendlichen reduziert, das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung gestärkt und zu einer gesunden und positiven Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und ihres Umfeldes beigetragen werden.

 
 
 

Wer ist beteiligt?

Das Programm Jugend und Gewalt beruhte auf einer Zusammenarbeit aller drei Staatsebenen. Auf strategischer, fachlicher und wissenschaftlicher Ebene waren in verschiedenen Gremien die wichtigsten Akteure der Prävention von Jugendgewalt eingebunden.

 
 
 

An wen richtet sich das Programm?

Die Hauptzielgruppe des Programms waren alle Akteure, die auf kantonaler und kommunaler Ebene für die Gewaltprävention zuständig sind. Sie sollten bei der Konzeption und Umsetzung von Strategien und Präventionsmassnahmen in den Bereichen Familie, Schule und Sozialraum Unterstützung finden.